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1960 · Olympiade: Günter Perleberg (2.v.r.) gewann
mit der Gesamtdeutschen Kajak-Mannschaft Gold



Harald Marg, Trainer Ernst Schmidt und Bernd Duvigneau


1988 · Ingo Spelly und Olaf Heukrodt holten Silber


(v.l.) Marko Herszel, Mark Zabel, Trainer Guido Behling, Andreas Ihle und Björn Bach beim Training

Kanu
Die fleißigsten Medaillensammler des SCM sind die Kanuten, die vom ersten EM-Gold 1959 bis zur olympischen Silbermedaille von Athen 2004 45 Jahre lang in der richtigen Kiellinie fuhren. Günter Perleberg sorgt 1960 in Rom für die erste Olympische Goldmedaille mit der Kajak-Staffel der gesamtdeutschen Mannschaft.

Die Kanuten vom Magdeburger Zollhafen, die im Februar 1956 zum SC Aufbau stießen, verstehen ihr Handwerk meisterlich. In einer Punkteliste aller Sektionen bzw. Abteilungen rangieren sie auf Platz 1. In den zurückliegenden 45 Jahren sammelten die Kajakfahrer und Canadier des Vereins Medaillen en gros.

Günter Perleberg ist der erste Olympiasieger des Vereins, gewann 1960 in Rom mit der Kajak-Staffel der gemeinsamen deutschen Mannschaft die Goldmedaille.

Den nächsten großen Coup landeten die Magdeburger 1974 bei der WM fernab in Mexiko. Trainer Ernst Schmidt rieb sich vergnügt die Hände, als zum ersten Mal ein Klubboot Weltmeister wurde. Im Viererkajak, der auf der 1000 -m Strecke zum WM-Titel stürmte, saßen mit Jürgen Lehnert, Herbert Laabs, Ullrich Hellige und Bernd Duvigneau vier Magdeburger Jungs.


Die Erfolge des DKV-Präsidenten
In Moskau begann die einzigartige Karriere eines der erfolgreichsten Canadierfahrers, der heute an der Spitze des Deutschen Kanuverbandes steht. Olaf Heukrodt gewann Silber und Bronze in Moskau, war 1984 zum Zuschauen verurteilt, ehe er 1988 seine Leistung in Seoul mit C1-Gold über 500 m und Silber im C2 krönte.

Mit einer Bronzemedaille 1992 in Barcelona verabschiedete sich “Fritze” Heukrodt, der zudem siebenmal Weltmeister war, von den internationalen Regattastrecken. 12 Jahre war er das Aushängeschild des Magdeburger Vereins.

“Meine Zeit beim SCM bleibt unvergessen. Es waren tolle Jahre, auch wenn gerade durch den Olympia-Boykott nicht alle Träume reiften. Als Sportler habe ich die geglückte Fusion im deutschen Kanusport selbst miterlebt. Der Weg war richtig. Was gut war, wurde übernommen: Trainingsstätten, Trainingsmethoden wie auch die Tatsache, dass die Disziplintrainer aus dem Osten kommen. Ich erwarte von meinem SC Magdeburg auch in Zukunft einiges.” (Olaf Heukrodt)


Youngster übernahmen das Steuer
Nach den beiden Olympiamedaillen von Papke/Spelly 1992 und dem Abschied von Heukrodt drohten die Magdeburger Kanuten ein wenig in der Versenkung zu verschwinden. Doch dann schickten sich die beiden Youngster René Pflugmacher und Mark Zabel an, neuen Ruhm an die SCM-Vereinsfahne zu heften. 1995 saßen die beiden im goldenen WM-Viererkajak. Mark Zabel startete 1996 sogar noch bis zum Olympiasieg durch und gehört seitdem gemeinsam mit den Kajakfahrern Björn Bach, Andreas Ihle und Marko Herszel sowie Canadier Patrick Schulze zur SCM-Crew, die seitdem für Schlagzeilen sorgt.


Spitzenleistungen auch beim Drachenbootrennen
Bei dieser Disziplin gehen seit 2001 bemerkenswerte 6 Gold-, 3 Silber- und 6 Bronzemedaillen allein bei Welt- und Europameisterschaften auf das Konto unserer Drachenbootfahrerinnen und -fahrer. Am erfolgreichsten waren dabei Manja Kopplin , Dr. Lutz Bengsch, Sascha Laabs, Gunnar Laabs und Petra Laabs.


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