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27.08.2014 - Heiko Dankel
Langstrecke war gestern - Bericht vom Early Bird Boat Race
 
Aufmerksam geworden durch die Plakate auf der Euromasters entschied ich mich kurzfristig an der - laut Ausschreibung - härtesten Ruderregatta Österreichs teilzunehmen.

 


In Österreich finden eine Reihe interessanter Regatten im Skiffbereich statt, so die Rose vom Wörthersee oder der Wienereiner. Das Early Boat Race quer über den Attersee, das 2014 zum dritten Mal stattfand, ist mit 19 km aber definitiv das längste. Die Anreise verzögerte sich durch viele Baustellen, das offizielle Briefing am Vorabend verpasste ich so. Robert, der das Rennen organisierte, gab mir noch die wichtigsten Infos. Kurz noch den Zielbereich gecheckt und dann ab zum Sattelplatz nach Unterach und aufgeriggert. Die Nacht verbrachten wir gleich im Auto direkt am Strandbad. Das Prasseln des Regens auf das Autodach und das zunehmende Rauschen der Wellen ließen aber nichts Gutes erahnen... 

Am nächsten Morgen um 6: 30 Uhr: Nachdem die 10 Damen gestartet waren, dauerte es etwas länger die 33 Boote der Herren halbwegs auszurichten. Los gings mit SF 29 nach Sofortstart. Der Wind aus dem Weißenbach-Tal kam schräg von hinten, so dass die Wellen permanent den Bug überspülten und das Boot ständig vom Kurs abbrachten. Schon nach einem Kilometer gab es eine Kenterung: Pete Spivey blieb an einer Boje hängen, stieg aber wieder ein und beendete das Rennen nur kurz hinter mir. Respekt! Grund genug für mich, jetzt öfter einen Schulterblick zu nehmen, denn als Hindernisse lauerten auch ankende Boote und Badeinseln. Außerdem hieß es nach drei 1,5 m hohen Bojen Ausschau zu halten, die steuerbords umschifft werden mussten. Als nach 5 km die Strecke einen Bogen machte, kam der Wind nunmehr ganz von hinten und die Krebserei hatte erstmal ein Ende. Jetzt gelang es mir auch mich nach und nach an den anderen Booten vorbeizuschieben. Schlag für Schlag kam so das Schloss Kammer, dass ich mir als Orientierungspunkt genommen hatte, immer näher. Das vom Zielboot gegebene Kommando "Backbord auf!" interpretierte ich richtig als "Backbord über!" und nach einem entsprechenden Mannöver konnte ich auf kürzesten Weg den Zielstrich überqueren und überholte fast noch den etwas orientierungslosen Ruderer vor mir.

Leider haben die ungewohnten Bedingungen auf den ersten Kilometern eine bessere Platzierung als Platz 12 nicht zugelassen. Hier zeigten die Lokalmatadoren vom SV Seewalchen und SV Mondsee, dass sie mit den Wasserbedingungen am besten zu recht kamen. Meine Endzeit: 1:27,13 h, es siegte Gerald Aigner vom SV Seewalchen in 1:22,49 h.





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