 |  Wolfgang Güldenpfennig
|  1976 · Olympiasieger im Zweier: Stm. G.Spohr, H.Jährling, F.-W.Ulrich
|  2001 · Weltmeisterschaft: André Willms holte Gold
|  2004 · Athen: Goldmarie Manuela Lutze
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|  | | Rudern |  | Wolfgang Güldenpfennig startete die Erfolgsgeschichte
45 Jahre gehören die Ruderer zum Magdeburger Verein. Nach 15 “verhaltenen Jahren” legten sie los und gewannen bei sieben Olympischen Spielen zwischen 1972 und 2004 acht Gold- und drei Bronzemedaillen.
Den olympischen Medaillenreigen eröffnete Wolfgang Güldenpfennig 1972 in München, der 1976 in Montreal noch eine “Goldene” drauf packte.
“Dem Einer gehörte immer meine große Leidenschaft, deshalb denke ich heute noch voller Stolz an die Bronzemedaille von München 1972 zurück. Und freue mich auch, dass SCM-Ruderer seitdem viele große Erfolge erringen konnten.” (Wolfgang Güldenpfennig)
Ohne eine Rangordnung der Sektionen bzw. Abteilungen des SC Magdeburg aufstellen zu wollen, die Ruderer sind nun einmal die Größten. Das liegt nicht allein daran, dass man mit 1,90 m bei den „Rückwärtsfahrern“ zu den Kleinen gehört. Aber allein acht olympische Goldmedaillen verbreiten nun einmal einen ganz besonderen Glanz.
Die 70-er Jahre wurden von den Assen Wolfgang Güldenpfennig, Harald Jährling, Friedrich-Wilhelm Ulrich, Martin Winter und Peter Kersten geprägt. Magdeburgs Ruderer hatten sich in der Weltspitze etabliert und waren eine feste und stabile Größe der Rudernationalmannschaft. Der Name Jürgen Grobler ist fest verbunden mit den zahlreichen internationalen Erfolgen der Magdeburger Crew. Für Furore sorgte vor allem der legendäre Zweier mit Steuermann in der Besetzung Jährling, Ulrich und Spohr, der 1976 und 1980 Olympiasieger wurde.
“An die Magdeburger Zeiten denke ich gern zurück. Es waren tolle Jahre, in denen wir uns Schritt für Schritt in die Weltspitze vorgearbeitet haben. Nicht nur als Rudertrainer aus Leidenschaft verfolge ich auch in der Gegenwart das Abschneiden der Magdeburger Ruderer und drücke ihnen immer die Daumen.” (Jürgen Grobler) |
Mit kleineren Brötchen zum Erfolg
Auch die Ruderer mussten in den Jahren nach 1990 kleinere Brötchen backen, sich finden und mit den veränderten Bedingungen zurecht kommen. Doch die Ruderer kamen mit dieser Ebbe der besonderen Art sowie der versandeten Alten Elbe ganz gut klar. Nicht zuletzt durch das neue “Traum-Duo” Roland Oesemann und André Willms. Als der schlaksige Bengel aus Brettin 1990 in Aiguebelette Junioren-Weltmeister wurde, begann eine schier beispiellose Karriere.
Das Gespann Oesemann/Willms brachte es auf 11 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, darunter sieben Goldene.
“Keinen Tag meiner Ruder-Karrriere möchte ich missen. Gern wäre ich allerdings mit einer vierten Olympiamedaille abgetreten. Dank sagen möchte ich all jenen, die uns über die vielen Jahre unterstützt haben.” (André Willms)
Eine ähnlich imposante Bilanz kann mittlerweile die SCM-Goldmarie vorweisen. Manuela Lutze, die seit 1992 von Roland Oesemann betreut wird, war bislang zweimal Olympiasiegerin und fünfmal Weltmeisterin. Und hat Peking 2008 im Visier, wo sie zur erfolgreichsten Sportlerin des SCM aller Zeiten aufsteigen könnte. Und schon klopfen mit Susanne Herbrand, Robert |
Städteachter im Vergleich
Seiner sportlichen Tradition folgend war der Ruderclub Magdeburg im SCM stets auch bemüht, einen zusätzlichen Ruderwettkampf in die Landeshauptstadt zu holen. So wird seit 1990 alljährlich der Städteachter zwischen Halle und Magdeburg ausgefahren. Die Hallenser haben in den bislang 13 ausgefahrenen Vergleichen mit neun Siegen die Nase zwar vorn, aber die Magdeburger sind im Kommen. |  |
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