Magdeburg, 19.-21.03.2010 Vizeweltmeister Helge Meeuw hat es geschafft. Erster Start für den SC Magdeburg und erfolgreich den Pokal der Gothaer Versicherung verteidigt. Bei den Damen gewann Deborah Gonschorek vom SV Halle vor den Magdeburgerinnen Franziska Hentke und Aliena Schmidtke. Im Jahrgang 1995 glänzten Paula Beyer und Johanna Friedrich mit europäischen Spitzenzeiten über 200 m Rücken und 200 m Freistil.
Die 20. Auflage des Schwimmens um die Pokale der Gothaer Versicherung sollte eine besondere werden, und das nicht nur aus sportlicher Sicht. Angeführt von insgesamt sieben amtierenden Deutschen Meistern kämpften 325 Schwimmerinnen und Schwimmer am vergangenen Wochenende vor toller Kulisse in der Elbeschwimmhalle um Pokale, Medaillen und Bestzeiten. Dazu begrüßte der gastgebende SC Magdeburg unter den vielen Besuchern Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Vertreter der Sponsoren, ehemalige Spitzensportler und zahlreiche Freunde des Schwimmsports.
„Wir hatten eine erfolgreiche Veranstaltung mit einer Super-Stimmung. Darum ein Dankeschön an alle, die uns besucht oder bei der Organisation unterstützt haben!", freute sich Magdeburgs Trainer Thomas Ackenhausen nach dem Wettkampf. Und auch aus sportlicher Sicht konnte die Vereinsführung zufrieden sein. Acht Pokalsiege sowie insgesamt 117 Goldmedaillen in den Finalwettkämpfen und Jahrgangswertungen bildeten eine stolze Bilanz.
Bei den Herren verteidigte Vorjahressieger Helge Meeuw, der erstmals für den SC Magdeburg startete, erfolgreich den Pokal. Für seinen Sieg über 100 m Rücken in 55,54 Sekunden erhielt er 846 Punkten und verwies Lagenspezialist Yannick Lebherz (DSW 1912 Darmstadt) mit 836 Punkten sowie Freiwasserweltmeister Thomas Lurz (SV Würzburg 05) mit 832 Punkten auf die Plätze. Siegerin bei den Damen wurde Deborah Gonschorek vom SV Halle. Ihre 29,25 Sekunden über 50 m Rücken wurden ebenfalls mit 846 Punkten belohnt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Magdeburgerinnen Franziska Hentke, die 821 Punkte in einer Zeit von 2:12,60 Minuten über 200 m Schmetterling erschwamm, und Aliena Schmidtke mit 809 Punkten für 200 m Freistil in 2:03,21 Minuten.
Aus Sicht der Gastgeber ragten vor allem die Leistungen im Jugend-Europameisterschafts-Jahrgang 1995 hervor. Paula Beyer schwamm über 200 m Rücken eine Zeit von 2:15,86 Minuten, während Johanna Friedrich über 200 m Freistil 2:03,71 Minuten erreichte. „Das sind europäische Spitzenzeiten", freute sich ihr Trainer Thomas Ackenhausen.
Von insgesamt 16 Pokalen für die punktbesten Leistungen in den Jahrgängen verblieben allein sieben in der Elbestadt. Diese gewannen Luca Louise Budinger, Paul Gärtner (beide Jahrgang 2000), Laura Kelsch, Christoph Brehme (beide 1999), Lena Kellerstraß, Marcus Herwig (beide 1996) sowie Johanna Friedrich im Jahrgang 1995.
In den Einzelwettbewerben der offenen Klasse punktete einmal mehr Helge Meeuw, der die Finals über 50 und 100 m Rücken sowie über 100 m Schmetterling gewann, während Saskia Donat über 50 und 100 m Schmetterling siegreich blieb. Jeweils einen Finalsieg errangen Franziska Hentke (200S), Bianca Gast (50F), Aliena Schmidtke (200F), Paula Beyer (200R), Leif-Marten Krüger (50F), Christian Kubusch (400F) und Martin Gierung (100F).
Erfolgreichste Teilnehmer der Jugendfinals waren Lena Kellerstraß mit vier (50B, 100B, 200B, 200L) und Anna Heinemann mit drei Siegen (50F, 50R, 100F). Luna Medoch (50S), Maxi Werner (200R) und Jan Naveau (50F) gewannen jeweils einmal.
Die Einzelsiege in den Jahrgangswertungen verteilten sich auf Paul Gärtner (7), Luca Louise Budinger, Lena Kellerstraß (je 5), Paula Beyer, Christoph Brehme, Johanna Friedrich, Jonas Hammann, Laura Kelsch, Saskia Kriks, Paul Nitschke ( je 4), Julia Haas, Christian Hagen, Luna Medoch, Valeriya Möhring, Max Schweigel, Thom Nguyen Thi (je 3), Victoria Helmstädt, Marcus Herwig, Alexander Tschapka, Benedikt Warnke, Marius Zobel (je 2), Hans-Joachim Bäcker, Maria Dahnz, Juliana Dolle, Marie Neumann, Lena Anik Schober, Michelle Strauch, Katharina Theus, Julia Thiemann, Ida Walter und Maxi Werner (je 1).
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