Die diesjährigen europäischen Kurzbahnmeisterschaften fanden in Istanbul statt und Magdeburg war, je nachdem wie man es sieht, mit drei oder einem Sportler vertreten.
Der in Magdeburg trainierende und für Frankfurt startende Helge Meeuw konnte studienbedingt erst spät anreisen und belegte am Sonntag im Finale über 100m Rücken in 50,70 den 6. Platz (Bestleistung = DR 49,94). Für den Vizeweltmeister auf der langen Bahn von Rom, der nebenher Medizin studiert, war mit geringem Trainingsumfang und hoher Studienbelastung keine Medaillenleistung zu erreichen. Der Einstand für Christian Kubusch über 400m Freistil am Donnerstag verlief mäßig, da er sich verzählte und den Endspurt zu spät anzog. Damit landete Kubi im Finale in 3:41,68 auf Platz zehn. Erstmals wurde in Istanbul auf zehn statt der üblichen acht Bahnen geschwommen. Herausragend war Kubis Leistung über 1500m Freistil. Er verbesserte seine Bestzeit um 2,1s Sekunden und belegte mit 15:35,10 den 6. Platz. Stefan Holtz, der sich zwar für die EM qualifiziert hatte, aber nicht nominiert wurde, da er aufgrund seiner fehlenden Kaderzugehörigkeit nicht im Testpool der NADA war, hätte bei den Leistungen der deutschen Brustschwimmer sicher mithalten können. Dies ist ihm sicher ein Ansporn für die nächsten nationalen Meisterschaften! Die noch für den SV Halle startende Franziska Hentke machte kurzen Prozess in Istanbul indem sie anreiste, Bestleistung schwamm und wieder abreiste (eher unfreiwillig, aber vom DSV aus Kostengründen so angeordnet). Über eine der härtesten Strecken im Schwimmsport, die 200m Delphin wurde sie in Bestleistung von 2:04,68 hinter Aurore Mongel (Fra) und Petra Granlund (Swe) dritte. Herzlichen Glückwunsch Franzi! Alle genannten Sportler trainieren bei Bernd Henneberg, der als Trainer ebenfalls im DSV-Team war.
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